Rob
27 January 2008, 19:26
http://www.region-muenchen.de/index.php?site=news&news_ID=10393
Nigeria-Connection in München aktiv
Eine Sendung mit gefälschten Schecks aus Nigeria ist dem Zoll am Flughafen Köln Ende Januar in die Hände gefallen. Die Schecks waren zum Teil über mehrere hunderttausend US-Dollar ausgestellt, bei einigen war das Betragsfeld noch leer. Empfänger war ein Internet- und Callshop in der München-Isarvorstadt, der von einem 41-jährigen Nigerianer betrieben wird.
Von der Kripo München überwacht wurde die Sendung am Dienstag ausgeliefert. Anschließend wurde ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für die Firmenräume des Nigerianers und seine Wohnung beantragt und vollzogen. Bei den Durchsuchungen konnten unter anderem Scan-Kopien von Schecks und sogenannte „Nigeria-Briefe“ gefunden werden. Zudem wurden mehrere tausend Euro Bargeld sowie PCs und Laptops beschlagnahmt. Der Nigerianer wurde festgenommen. Er will jedoch mit der Sendung nichts zu tun haben und macht von seinem Aussageverweiterungsrecht gebrauch.
Die Nigeria-Briefe werden als Mail im Internet verschickt. Unter einem Vorwand werden gutgläubige Internet-Nutzer genötigt, erst Geld zu geben, bevor sie Geld bekommen können. Im Zusammenhang mit dem Auffliegen des mutmaßlichen Mitglieds der Nigeria-Mafia in München warnt das Kriminalkommissariat für Scheck- und Kreditkartenkriminalität beim Polizeipräsidium München dringend vor der allzu gutgläubigen Akzeptanz ausländischer Schecks. Zu dem Umstand, dass hier Fälschungen oftmals nicht erkannt werden, ist zudem die Tatsache zu sehen, dass die Verfahrensabwicklung von Schecks ausländischer Institute aufgrund entsprechender Sperrfristen zum Teil monatelang unklar ist.
Nigeria-Connection in München aktiv
Eine Sendung mit gefälschten Schecks aus Nigeria ist dem Zoll am Flughafen Köln Ende Januar in die Hände gefallen. Die Schecks waren zum Teil über mehrere hunderttausend US-Dollar ausgestellt, bei einigen war das Betragsfeld noch leer. Empfänger war ein Internet- und Callshop in der München-Isarvorstadt, der von einem 41-jährigen Nigerianer betrieben wird.
Von der Kripo München überwacht wurde die Sendung am Dienstag ausgeliefert. Anschließend wurde ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für die Firmenräume des Nigerianers und seine Wohnung beantragt und vollzogen. Bei den Durchsuchungen konnten unter anderem Scan-Kopien von Schecks und sogenannte „Nigeria-Briefe“ gefunden werden. Zudem wurden mehrere tausend Euro Bargeld sowie PCs und Laptops beschlagnahmt. Der Nigerianer wurde festgenommen. Er will jedoch mit der Sendung nichts zu tun haben und macht von seinem Aussageverweiterungsrecht gebrauch.
Die Nigeria-Briefe werden als Mail im Internet verschickt. Unter einem Vorwand werden gutgläubige Internet-Nutzer genötigt, erst Geld zu geben, bevor sie Geld bekommen können. Im Zusammenhang mit dem Auffliegen des mutmaßlichen Mitglieds der Nigeria-Mafia in München warnt das Kriminalkommissariat für Scheck- und Kreditkartenkriminalität beim Polizeipräsidium München dringend vor der allzu gutgläubigen Akzeptanz ausländischer Schecks. Zu dem Umstand, dass hier Fälschungen oftmals nicht erkannt werden, ist zudem die Tatsache zu sehen, dass die Verfahrensabwicklung von Schecks ausländischer Institute aufgrund entsprechender Sperrfristen zum Teil monatelang unklar ist.