Rob
27 January 2008, 19:24
http://www.searchsecurity.de/themenkanaele/bedrohungen/webbedrohungen/allgemein/articles/52218/
Nigeria Connection bindet sich an informelle Netze
30.01.2007 | Autor: Detlef Borchers
Soziale Netzwerke sind derzeit das Nonplusultra moderner Kommunikation. Inmitten persönlicher Kontakte tauchen allerdings auch alte, kriminelle Bekannte aus Nigeria auf und schlagen vor, größere Summen eines angeblich Verstorbenen außer Landes zu bringen.
Die Betrüger der so genannten Nigeria Connection haben die hochgelobten informellen Netzwerke des Web 2.0 für sich entdeckt. Vor kurzem spürte der Sicherheitsspezialist Carl Jongsma die ersten interaktiven Attacken auf.
Der Inhaber der Beratungsfirma Sûnnet Beskerming in Australien berichtet von Angeboten auf Websites wie Ecademy.com. Dort versprachen Mitglieder des Online-Portals ihm mehrere Millionen Dollar, die ihm ein angeblicher Verwandter in Saudi-Arabien hinterlassen haben soll.
Angestaubtes Verfahren neu aufpoliert
Weil diese unmoralischen Angebote Jongsma bekannt vorkamen, stellte er umfangreiche Nachforschungen an. Dabei fand er um etliche Umwege heraus, dass diese „uneigennützigen Absender“ der Geldofferte offenbar aus Nigeria stammen. Von dort aus hatten bislang zahlreiche E-Mails ähnliche Versprechen gemacht.
Stimmen die Angaben, so nutzt die Nigeria Connection bereits soziale Netzwerke. Diese werden von immer mehr Anwendern genutzt, um direkten Kontakt mit anderen zu pflegen. Unter dem Mantel des gemeinsamen Networkings werden so die Angebote zur Geldwäsche an leichtgläubige Personen herangetragen.
Für solche Aktivitäten benötigt man allenfalls ein kleines Sonderkonto, für das eine geringe Provision fällig wird. Betrügereien unter Zuhilfenahme des Social Networking könnten in Zukunft großes kriminelles Potenzial entwickeln.
Nigeria Connection bindet sich an informelle Netze
30.01.2007 | Autor: Detlef Borchers
Soziale Netzwerke sind derzeit das Nonplusultra moderner Kommunikation. Inmitten persönlicher Kontakte tauchen allerdings auch alte, kriminelle Bekannte aus Nigeria auf und schlagen vor, größere Summen eines angeblich Verstorbenen außer Landes zu bringen.
Die Betrüger der so genannten Nigeria Connection haben die hochgelobten informellen Netzwerke des Web 2.0 für sich entdeckt. Vor kurzem spürte der Sicherheitsspezialist Carl Jongsma die ersten interaktiven Attacken auf.
Der Inhaber der Beratungsfirma Sûnnet Beskerming in Australien berichtet von Angeboten auf Websites wie Ecademy.com. Dort versprachen Mitglieder des Online-Portals ihm mehrere Millionen Dollar, die ihm ein angeblicher Verwandter in Saudi-Arabien hinterlassen haben soll.
Angestaubtes Verfahren neu aufpoliert
Weil diese unmoralischen Angebote Jongsma bekannt vorkamen, stellte er umfangreiche Nachforschungen an. Dabei fand er um etliche Umwege heraus, dass diese „uneigennützigen Absender“ der Geldofferte offenbar aus Nigeria stammen. Von dort aus hatten bislang zahlreiche E-Mails ähnliche Versprechen gemacht.
Stimmen die Angaben, so nutzt die Nigeria Connection bereits soziale Netzwerke. Diese werden von immer mehr Anwendern genutzt, um direkten Kontakt mit anderen zu pflegen. Unter dem Mantel des gemeinsamen Networkings werden so die Angebote zur Geldwäsche an leichtgläubige Personen herangetragen.
Für solche Aktivitäten benötigt man allenfalls ein kleines Sonderkonto, für das eine geringe Provision fällig wird. Betrügereien unter Zuhilfenahme des Social Networking könnten in Zukunft großes kriminelles Potenzial entwickeln.