Rob
27 January 2008, 19:14
http://www.nzz.ch/2006/10/03/zh/articleEJ8QF.html
3. Oktober 2006, Neue Zürcher Zeitung
Statt Millionen von Franken wertloses Papier
Statt Millionen von Franken wertloses Papier
Von Betrügern hereingelegt
Statt Millionen von Franken wertloses Papier
Von Betrügern hereingelegt
-yr. Ein 51-jähriger Betreiber eines Imbissstandes ist von mehrheitlich afrikanischen Betrügern hereingelegt worden. Sie machten ihn glauben, zwei Koffer voller verschmutzten Geldes im Wert von mehreren Millionen Franken mit Hilfe von Chemikalien reinigen zu können. Diese Chemikalien im angeblichen Wert ...
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-yr. Ein 51-jähriger Betreiber eines Imbissstandes ist von mehrheitlich afrikanischen Betrügern hereingelegt worden. Sie machten ihn glauben, zwei Koffer voller verschmutzten Geldes im Wert von mehreren Millionen Franken mit Hilfe von Chemikalien reinigen zu können. Diese Chemikalien im angeblichen Wert von 100 000 Franken musste der Geschädigte vorfinanzieren. Statt zwei Koffer voller Geld erhielt er dafür aber nur einen Haufen Papier. Dieser vor allem von Nigerianern angewandte Trick ist gemäss einer Meldung der Stadtpolizei Zürich als «Wash-Wash»- Betrug bekannt. 16 Personen, die vermutlich alle zum Kreis der Betrüger gehören, sind festgenommen worden. Viele von ihnen stammen aus Nigeria, zwei aus Kamerun und einer aus Haiti. Neben diversem Falschgeld wurde auch echtes Bargeld, 227 000 Franken, 34 000 Dollar und 32 000 Euro, sichergestellt.
Im konkreten Fall war das Interesse des Geschädigten Ende August mit der Information geweckt worden, dass in den Wirren des nigerianischen Bürgerkrieges mehrere Millionen Franken beiseitegeschafft worden seien. Dem Geschädigten, der neugierig geworden war, wurden zwei Koffer mit stark verfärbtem Geld gezeigt. Es wurde ihm gesagt, die verschmutzten Geldnoten könnten mit einer speziellen Chemikalie gereinigt und so wieder in Umlauf gebracht werden. Der angebliche Reinigungsprozess wurde von den Betrügern mit echten Tausendernoten vorgeführt, die der Geschädigte auf einer Bank überprüfen liess.
In der Folge verlangten die Betrüger vom Geschädigten 100 000 Franken, um angeblich die Chemikalien für den Reinigungsprozess kaufen zu können. Als Sicherheit übergaben sie ihm die zwei «millionenschweren» Koffer. Als Gewinnbeteiligung stellten sie ihm zwei Millionen Franken in Aussicht. Nachdem sich die Betrüger über längere Zeit nicht gemeldet hatten, flog der Betrug auf. Das angeblich verschmutzte Geld, das eingepackt in verschweisste Plasticfolien in den beiden Koffern lag, stellte sich als wertloses Papier heraus. Als Deckblatt diente jeweils eine gefälschte Note.
Die mutmassliche Betrügerbande konnte festgenommen werden, als sie versuchte, denselben Trick bei einem 60-jährigen Lebensmittelhändler anzuwenden. Die Polizei hatte die Verdächtigen am 19. September in Zürich festgenommen, wie sie am Montag mitteilte. Es ist nicht auszuschliessen, dass es weitere Geschädigte gibt. Diese werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich zu melden, unter der Telefonnummer 044 411 71 17.
3. Oktober 2006, Neue Zürcher Zeitung
Statt Millionen von Franken wertloses Papier
Statt Millionen von Franken wertloses Papier
Von Betrügern hereingelegt
Statt Millionen von Franken wertloses Papier
Von Betrügern hereingelegt
-yr. Ein 51-jähriger Betreiber eines Imbissstandes ist von mehrheitlich afrikanischen Betrügern hereingelegt worden. Sie machten ihn glauben, zwei Koffer voller verschmutzten Geldes im Wert von mehreren Millionen Franken mit Hilfe von Chemikalien reinigen zu können. Diese Chemikalien im angeblichen Wert ...
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-yr. Ein 51-jähriger Betreiber eines Imbissstandes ist von mehrheitlich afrikanischen Betrügern hereingelegt worden. Sie machten ihn glauben, zwei Koffer voller verschmutzten Geldes im Wert von mehreren Millionen Franken mit Hilfe von Chemikalien reinigen zu können. Diese Chemikalien im angeblichen Wert von 100 000 Franken musste der Geschädigte vorfinanzieren. Statt zwei Koffer voller Geld erhielt er dafür aber nur einen Haufen Papier. Dieser vor allem von Nigerianern angewandte Trick ist gemäss einer Meldung der Stadtpolizei Zürich als «Wash-Wash»- Betrug bekannt. 16 Personen, die vermutlich alle zum Kreis der Betrüger gehören, sind festgenommen worden. Viele von ihnen stammen aus Nigeria, zwei aus Kamerun und einer aus Haiti. Neben diversem Falschgeld wurde auch echtes Bargeld, 227 000 Franken, 34 000 Dollar und 32 000 Euro, sichergestellt.
Im konkreten Fall war das Interesse des Geschädigten Ende August mit der Information geweckt worden, dass in den Wirren des nigerianischen Bürgerkrieges mehrere Millionen Franken beiseitegeschafft worden seien. Dem Geschädigten, der neugierig geworden war, wurden zwei Koffer mit stark verfärbtem Geld gezeigt. Es wurde ihm gesagt, die verschmutzten Geldnoten könnten mit einer speziellen Chemikalie gereinigt und so wieder in Umlauf gebracht werden. Der angebliche Reinigungsprozess wurde von den Betrügern mit echten Tausendernoten vorgeführt, die der Geschädigte auf einer Bank überprüfen liess.
In der Folge verlangten die Betrüger vom Geschädigten 100 000 Franken, um angeblich die Chemikalien für den Reinigungsprozess kaufen zu können. Als Sicherheit übergaben sie ihm die zwei «millionenschweren» Koffer. Als Gewinnbeteiligung stellten sie ihm zwei Millionen Franken in Aussicht. Nachdem sich die Betrüger über längere Zeit nicht gemeldet hatten, flog der Betrug auf. Das angeblich verschmutzte Geld, das eingepackt in verschweisste Plasticfolien in den beiden Koffern lag, stellte sich als wertloses Papier heraus. Als Deckblatt diente jeweils eine gefälschte Note.
Die mutmassliche Betrügerbande konnte festgenommen werden, als sie versuchte, denselben Trick bei einem 60-jährigen Lebensmittelhändler anzuwenden. Die Polizei hatte die Verdächtigen am 19. September in Zürich festgenommen, wie sie am Montag mitteilte. Es ist nicht auszuschliessen, dass es weitere Geschädigte gibt. Diese werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich zu melden, unter der Telefonnummer 044 411 71 17.