Rob
27 January 2008, 19:13
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/12501495
Die Zürcher Stadtpolizei hat eine afrikanische Betrügerbande ausgehoben, die mit einem raffinierten Trick einen gutgläubigen Mann um 100 000 Franken geprellt hat.
Bevor die Betrüger erneut zuschlagen konnten, wurde die Bande verhaftet und das ins Visier genommene zweite Opfer vor einem finanziellen Fiasko bewahrt.
Die Bande führte so genannte «Wash-Wash»-Betrügereien durch, wie aus der Mitteilung vom Montag hervorgeht. Derartige Delikte wurden in der letzten Zeit in verschiedenen europäischen Staaten begangen. Ende August 2006 erzählte ein nigerianischer Staatsangehöriger einem 51-jährigen Kleingewerbler «im Vertrauen», wie zwei seiner Freunde in Afrika während Bürgerkriegswirren mehrere Millionen Euro und Franken hätten beiseite schaffen können. Später wurden dem Geschädigten unter konspirativen Umständen zwei Koffer mit stark verfärbtem Geld präsentiert und erklärt, dass die Noten mit einer speziellen Chemikalie wieder gereinigt und dann in Umlauf gebracht werden könnten.
Die Täter führten die Reinigung einzelner Noten vor. Dabei verwendeten die Betrüger echte 1000-Franken-Noten, die sie dem Opfer anschliessend zur Echtheitsprüfung bei einer Bank übergaben. Nachdem sie auf diese Art und Weise das Vertrauen des Opfers gewonnen hatten, übergaben sie die «millionenschweren» Koffer dem Kleingewerbler zur sicheren Aufbewahrung. Der Geschädigte wurde schliesslich dazu gebracht, den Afrikanern 100 000 Franken für die Beschaffung der angeblich für die «Geldwäsche» benötigten Chemikalien zu übergeben. Als Gegenleistung wurde ihm ein Anteil von zwei Millionen Franken in Aussicht gestellt.
Der Betrug flog erst auf, als sich das afrikanische Trio über längere Zeit nicht mehr beim Imbissbetreiber meldete und dieser, von Gewissensbissen geplagt, die Koffer genauer untersuchte. Die in Plastikfolien eingepackten Geldbündel bestanden aus wertlosen Papierpaketen, deren Deckblätter jeweils aus gefälschten Noten bestanden. Polizeiliche Ermittlungen führten schliesslich zur Identifizierung der Täter. Bei einem weiteren Betrugsversuch an einem 60-jährigen Lebensmittelhändler konnten sie am vergangenen 19. September in Zürich verhaftet werden.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in der gesamten Strafuntersuchung bisher 16 Personen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren fest, darunter zahlreiche Nigerianer, zwei Kameruner und einen Mann aus Haiti. Bei zahlreichen Hausdurchsuchungen wurden umfangreiche Sicherstellungen vorgenommen. So fanden sich Utensilien zur Herstellung des «Wash-Wash-Geldes» wie Chemikalien und Farben, Falschgeld in Euro, Franken und US-Dollar sowie rund 227.000 Franken, 34.000 Dollar und 32.000 Euro in bar. Das Bargeld stammt gemäss ersten Erkenntnissen teilweise aus dem ersten Betrugsfall sowie aus weiteren Straftaten. Die Verhafteten wurden wegen Betrugs, in Umlaufsetzen von Falschgeld, Geldwäscherei, Drogenhandel und Verstössen gegen das Ausländergesetz der Staatsanwaltschaft zugeführt.
Die Zürcher Stadtpolizei hat eine afrikanische Betrügerbande ausgehoben, die mit einem raffinierten Trick einen gutgläubigen Mann um 100 000 Franken geprellt hat.
Bevor die Betrüger erneut zuschlagen konnten, wurde die Bande verhaftet und das ins Visier genommene zweite Opfer vor einem finanziellen Fiasko bewahrt.
Die Bande führte so genannte «Wash-Wash»-Betrügereien durch, wie aus der Mitteilung vom Montag hervorgeht. Derartige Delikte wurden in der letzten Zeit in verschiedenen europäischen Staaten begangen. Ende August 2006 erzählte ein nigerianischer Staatsangehöriger einem 51-jährigen Kleingewerbler «im Vertrauen», wie zwei seiner Freunde in Afrika während Bürgerkriegswirren mehrere Millionen Euro und Franken hätten beiseite schaffen können. Später wurden dem Geschädigten unter konspirativen Umständen zwei Koffer mit stark verfärbtem Geld präsentiert und erklärt, dass die Noten mit einer speziellen Chemikalie wieder gereinigt und dann in Umlauf gebracht werden könnten.
Die Täter führten die Reinigung einzelner Noten vor. Dabei verwendeten die Betrüger echte 1000-Franken-Noten, die sie dem Opfer anschliessend zur Echtheitsprüfung bei einer Bank übergaben. Nachdem sie auf diese Art und Weise das Vertrauen des Opfers gewonnen hatten, übergaben sie die «millionenschweren» Koffer dem Kleingewerbler zur sicheren Aufbewahrung. Der Geschädigte wurde schliesslich dazu gebracht, den Afrikanern 100 000 Franken für die Beschaffung der angeblich für die «Geldwäsche» benötigten Chemikalien zu übergeben. Als Gegenleistung wurde ihm ein Anteil von zwei Millionen Franken in Aussicht gestellt.
Der Betrug flog erst auf, als sich das afrikanische Trio über längere Zeit nicht mehr beim Imbissbetreiber meldete und dieser, von Gewissensbissen geplagt, die Koffer genauer untersuchte. Die in Plastikfolien eingepackten Geldbündel bestanden aus wertlosen Papierpaketen, deren Deckblätter jeweils aus gefälschten Noten bestanden. Polizeiliche Ermittlungen führten schliesslich zur Identifizierung der Täter. Bei einem weiteren Betrugsversuch an einem 60-jährigen Lebensmittelhändler konnten sie am vergangenen 19. September in Zürich verhaftet werden.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in der gesamten Strafuntersuchung bisher 16 Personen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren fest, darunter zahlreiche Nigerianer, zwei Kameruner und einen Mann aus Haiti. Bei zahlreichen Hausdurchsuchungen wurden umfangreiche Sicherstellungen vorgenommen. So fanden sich Utensilien zur Herstellung des «Wash-Wash-Geldes» wie Chemikalien und Farben, Falschgeld in Euro, Franken und US-Dollar sowie rund 227.000 Franken, 34.000 Dollar und 32.000 Euro in bar. Das Bargeld stammt gemäss ersten Erkenntnissen teilweise aus dem ersten Betrugsfall sowie aus weiteren Straftaten. Die Verhafteten wurden wegen Betrugs, in Umlaufsetzen von Falschgeld, Geldwäscherei, Drogenhandel und Verstössen gegen das Ausländergesetz der Staatsanwaltschaft zugeführt.